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Von den Anfängen der Messgeräte für Strom bis zur industriell eingesetzten elektronischen Messtechnik
Anfänglich waren die mit Influenzmaschinen erzeugten elektrostatischen Wirkungen und Funkenbildungen Gegenstand des wissenschaftlichen
Interesses. Arbeitsplatz mit Influenzmaschine |
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Später wurden die Kräfte der Elektrizität erforscht. Die Kraftwirkung eines stromdurchflossenen Leiters auf
eine Magnetnadel ist das Grundprinzip der meisten elektrischen Geräte Drehspulmesswerk |
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vom Taschenvoltmeter bis zum Prüfgerät für elektrische Leitungsnetze. Die kleinsten und praktischsten Messgeräte, nicht viel größer als eine Taschenuhr aus Opas Zeiten, dienten hauptsächlich zur Kontrolle von Batterien für Taschenlampen und Radios sowie Akkus. Taschen- Strom- und Spannungsmesser |
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Präzisionsmessgeräte mit empfindlichen Messwerken für genauere Messungen in Laboratorien oder
Fachwerkstätten, meistens in schöne Holzgehäuse eingebaut, wurden sorgsam behandelt und in der Regel sicher verwahrt. Es gab
auch robuste und schwere Messeinrichtungen in stabilen Holzgehäusen mit Tragegurten zum abschließenden Kontrollieren bzw. zur
regelmäßigen Überwachung installierter Versorgungsleitungsnetze einschließlich aller angeschlossenen Gerätschaften. Man
beachte die nicht ungefährliche Handhabung bei oft freiliegenden metallischen Anschlussklemmen! Phasenwinkel - Messgerät |
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Üblich waren mechanische Zeigermesswerke nach unterschiedlichen Prinzipien, wie sie in den vorgenannten Geräten arbeiten.
Dazu gehören Drehspulmesswerke, aber auch die vielleicht weniger bekannten Weicheisen-, Hitzdraht- und Bimetallmesswerke. Bimetall- Messwerk |
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| Sind Messgeräte, welche die verstärkende Wirkung von Elektronenröhren oder/und Transistoren nutzen. Damit werden auch kleinste Spannungen und Ströme messbar, wie sie z. B. im menschlichen Körper vorkommen oder bei wissenschaftlichen Grundsatzuntersuchungen erfasst werden müssen. Gezeigt werden einige, aus der großen Palette der im ehemaligen Funkwerk Erfurt entwickelten und auch produzierten Geräte. Sie gehörten seinerzeit, also ab etwa 1947 bis ca. 1975 zur Standardausrüstung in Handwerk, Industrie und Forschung. |
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Unter diesem Begriff werden hier die traditionsreichen und erfolgreichen Serien von Messwert-
Erfassungs- und -Verarbeitungssystemen aus dem Gerätewerk des früheren Kombinates Mikroelektronik (Funkwerk Erfurt ) in
ihren Entwicklungsphasen von der 1. bis zur 4. Generation an Hand repräsentativer Muster dargestellt. Dazu zählt ein recht
voluminöser Zähler für elektrischer Impulse, die mit entsprechenden Gebern erzeugt wurden. Als Anzeige dienten mit Röhren
aufgebaute Zähldekaden, die eine Reihe von 10 Glimmlampen ansteuerten. Digitalvoltmeter Typ 4014 der ersten Generation aus dem Funkwerk Erfurt |
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Waren zuerst tragbare Geräte mit nur einer Messfunktion (z.B. Voltmeter) realisierbar, so
konnten später infolge der Miniaturisierung aller Bauelemente Universalmessgeräte, die fast das gesamte Spektrum elektronischer
Messgrößen einschließlich ihrer Auswertung im Verbund mit modernen Rechnern abdecken, hergestellt werden. ESDM 31 Messplatz der 3. Generation mit Messwerterfassung- und Verarbeitungsgeräten aus dem ehemaligen Funkwerk Erfurt |